Daniela Pesendorfer

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O.T.

Im Mittelpunkt des Interesses steht der oft nicht wahrgenommene Zwischenraum.

Welche Zwischenräume nehmen wir wahr, welche bleiben fast unbemerkt?
Welche Zwischenräume beengen uns, und welche üben eine befreiende Wirkung auf uns aus?
Welchen Stellenwert hat dabei der Raum davor und der Raum danach?

Die Arbeit ist ein Gipsnegativ einer Türnische und Laibung, aus fünf Teilen bzw. Flächen gearbeitet. Durch das Trennmittel Tonschlick bekommt der weiße Gips die zum Haus und Raum passende Farbe. Die Arbeit hebt eine architektonische Eigenheit des Hauses hervor und ist eine skulpturale Intervention, die auf die Sensibilisierung des Materialbewusstseins setzt. Der Betrachter wird aufgefordert den Raum zwischen zwei Räumen als solchen wahrzunehmen. Der Bezug zum Gipsnegativ wird durch die geringe Entfernung vom Durchgang hergestellt. Die massive Gipsarbeit füllt den sich anschließenden, großen Raum.

Letzte Änderung am Freitag, 03 April 2015 15:25
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